ZKS Verlag: Focusing, Medien und Tools | Interview mit Detlef Girke

In dieser Folge von "Gespräche aus dem Innersten" ist Detlef Girke zu Gast. Detlef ist Focusing-Trainer sowie Vorstandsmitglied im International Focusing Institute. Und er ist Geschäftsführer und Inhaber vom ZKS Verlag für psychosoziale Medien. Ein Verlag mit einem für den deutschen Sprachraum einzigartigen Schwerpunkt: hier dreht sich alles um den "experientiellen Ansatz" des Focusing und besonders um die daraus hervorgegangene Kretivtechnik des Thinking at the Edge.

Gemeinsam sprechen wir über Detlefs Focusing-Erfahrung und über die Unterschiede, die er zu anderen Methoden der Achtsamkeit sieht. Und wir erfahren, warum Detlefs eingeschränkte Sehfähigkeit sein inneres Auge schon früh geschärft hat.

Wenn da im Äußeren was kaputt geht, wie schaut’s denn innen aus?

Besonders begeistern kann sich Detlef für das TAE (Thinking at the Edge), das er auch selbst weiterentwickelt und verkürzt hat: Erweitertes TAE in drei Schritten.

Dabei bleibt Detlef keineswegs bei der Theorie stehen. Er kreuzt Focusing mit seiner selbstständigen Tätigkeit als Berater für digitale Barrierefreiheit. Und Detlef ist selbst als Entwickler und Herausgeber tätig, wie etwa bei dem jüngst erschienenen Tool Wheel of Change oder dem Sozialen Netzwerk der online Journaling-Community adventuria.org. Der focusing-orientierten App StepWisely lieh er sogar seine Stimme.

Focusing thront natürlich über allem. Das ist klar. Aber es ["unsere Arbeit"] greift auf TAE zurück.

Detlef nimmt uns mit und öffnet für uns die Tore zu seiner Werkstatt. Er zeigt uns, was gerade entsteht und entwickelt wird -- auch sein aktuelles eigenes Projekt: Die Übertragung der bereits entwickelten physischen Tools in den digitalen Raum am Beispiel von Adventuria und Wheel of Change. Das gibt uns sowohl einen wunderbaren Einblick in die grundlegenden Funktionen dieser Tools, als auch in Detlefs umsichtige und erlebnis-orientierte Arbeitsweise.

Würde man nach dem Gemeinsamen aller zks-Tools, aber auch nach dem Gemeinsamen aller Projekte Detlefs suchen, dann fände man genau das: das Verbindende, das das Eigene bereichert. Oder in Detlefs eignen Worten:

Das möchte ich nicht missen bei der Nutzung solcher Tools, das etwas Gemeinsames entsteht, etwas das den eigenen Prozess extrem effizient unterfüttert.

Neugierig geworden? Willst Du wissen, wie Detlef überhaupt auf den Focusing-Ansatz gestoßen ist? Und warum er bis heute daran festhält? Das und vieles mehr könnt ihr in unserem Gespräch erfahren. Detlef schreckt vor keiner Frage zurück: Er gibt offen Auskunft, wie er zunächst seinen Weg zum Focusing und schließlich zum Verlagswesen fand. Beides — das kann man vielleicht so sagen — kam als Geschenk zu ihm. Ein Geschenk, dem sich Detlef tief verpflichtet fühlt und für das er sich leidenschaftlich einsetzt. Wie sehr er für jedes im zks Verlag entwickelte Tool, aber auch für Gendlins Focusing im Ganzen brennt, davon könnt ihr euch im Interview selbst ein Bild machen.

Der FOCUSING Podcast: Alle bisherigen Interviews auf einen Blick

Add a Comment

Your email address will not be published.